Danse Macabre

Aus Parocktikum Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Leipziger Band, entstanden 1989 durch Namenswechsel aus der Vorgängerband L'Art de Blamage (Punk).

L'Art de Blamage (u.a. mit dem späteren D.M.B.-Bassisten Stefan "Schnö" Beckmann) existierten bereits seit 1987, nach musikalischer Umorientierung (Dark Punk a la Bauhaus) entstand im Juli/August 1989 daraus Danse Macabre. Nach circa 1 1/2 Jahren erneute Umbenennung zu Christ Creeps Backwards, nun mit angesagterem Crossover-Hardcore und Reduzierung zum Trio Martin, Kramfried & Kay.
Kay Setzepfand spielte bereits 1990 mit Four Time Trio (mit Ingo Gutmann, ex- The Tishvaisings), nach Auflösung von C.C.B. (1992) ging er zunächst zu D.O.D. (Death On Doomsday) und war danach von 1992 bis 2002 Schlagzeuger der international äußerst erfolgreichen Leipziger Band Think About Mutation. Martin Heilmann spielte 1990 als Gast bei Scandalous Smile, sowie später bei den Anatephka Raptors, The Galan Pixs und Six Pound God.

Trivia: Beim 2. Leipziger Rockwettbewerb 1992 traten zum ersten und letzten Mal C.C.B., D.O.D. UND Think About Mutation gleichzeitig an den Start. Fleißiger Kay!

Besetzung

  • Martin Heilmann - Gesang, Bass
  • Michael "Kramfried" Kramer - Gitarre, Gesang
  • Kay Setzepfand - Schlagzeug
  • Otti - Saxophon (ab Juni 1990)

Musik

L'Art de Blamage

Danse Macabre

Christ Creeps Backwards

  • 1991: Attack On Your Ear Wax (Tape)
  • 1991: The unbelievable story b/w Vicious spiral (7", Eigenproduktion)
  • 1992: Unbelievable story , auf: "Hallo 13" (CD Compilation, Vielklang)

Bandgeschichte

Quelle: Brief von "Danse Macabre" an das Parocktikum vom 1.7.1990:

Wir drei - Martin (bg,voc), Kay (dr) und Kramfried (g,voc) haben uns ungefähr Juli/August 1989 als danse macabre zusammengeschlossen. Es folgten einige Gigs bei partyähnlichen und nicht sehr öffentlichen Veranstaltungen. Ab Dezember gings dann los. Seit dem treten wir "richtig öffentlich und mit einem Programm bunter Lieder" auf.

Seit dem Rockfestival der IG-Rock in Leipzig am 16.6. (1990), bläst Otti bei uns das Saxophon.

Zur Zeit sind wir tüchtig dabei, uns Melodien auszudenken, die er zu unseren bisherigen Liedern hinzupusten kann. Ja, unser Konzept ist die Konzeptlosigkeit, das stimmt. Jedoch kann es sein, dass wir in 1-2 Jahren einen Stil gefunden haben, der uns ausnehmend gut gefällt. Dieser wird dann aber sicher sehr vielseitig sein.

Unser Tape: Wir haben es dieses Jahr zum Männertag in einem Hinterhaus mit einem Kassettendeck und zwei Mikros aufgenommen.