Die (Z)erbrochenen Igel

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Schräge Indie-Band aus Leipzig, ca. 1988 bis 1997.

Als Proberaumprojekt in der Leipziger Seeburgstraße von Jochen Ernst und Hans Rummel gegründet. Mit dem Hinzukommen von Micha Rammelt und vor allem Udo Grashoff (aus Halle/Saale) wuchs daraus eine Band, die sich zunächst Jochen Ernst Combo oder auch Strang 8 nannte. Mit dem Wechsel in den Keller der Peterskirche entstanden Die (Zer)brochenen Igel, die meist surrealistisch oder dadaistisch angehauchten Texte lieferte Udo. Gesanglich/instrumental erinnerten sie an eine (wertfrei!) dilettantischere Version der Fehlfarben. Nach ihrem Live-Debüt im Juni 1988 entwickelte sich die Band zu einer Gesamt-Leipziger Konzert-Institution mit einer kleinen, aber festen Fangemeinde. Höhepunkt ihrer diesbezüglichen Karriere war ein Support für City im Anker 1994. Mit dem Ausstieg von Drummer Micha löste sich die Band 1997 auf, einen Re-Union Auftritt gab es im Februar 2005. Die beiden von Trash Tape Rekords herausgegebenen Tape-Alben wurden bei bzw. von Mike Stolle aufgenommen.

Besetzung

  • Udo Grashoff - voc, lyrics
  • Jochen Ernst - g, org (Kontakt: joch.ernst@web.de)
  • Hans Rummel - bg
  • Micha Rammelt - dr, sax
  • Axel Winkler – tp
  • Jens Döring - acc

Musik

Bilder

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