Kein Mitleid

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war eine deutsche Musikgruppe aus Großenhain (1986-89)

Kein Mitleid wurde 1986 von Jörg Schittkowski gegründet. Die erste Besetzung der Band existierte 1986/87.
In der zweiten Besetzung mit Roger Baptist von 1987-89 entstanden Eigenkompositionen aber auch Coverversionen diverser Hits wie "Love Will Tear Us Apart", "Sweet Dreams Are Made Of This" oder "You've Got To Hide Your Love Away".
Mit dem Einstieg von Roger Baptist als Keyboarder und Fagottist bei den Freunden der italienischen Oper 1989 löste sich die Band auf. Eigene Kompositionen wie "Oh Cherié" oder "Communication" fanden erst im Programm der FDIO ein breiteres Publikum sowie den Weg ins Radio.
Jörg und Kathrin Schittkowski traten ab 1990/91 unter dem Namen Easter auf. Nach der Trennung von FDIO 1992 gründete Jörg Schittkowski, wieder mit Baptist, die deutschsprachige Elektro-Industrialband Automatic Noir (bis 1999), 2010 folgte das Bandprojekt Machine de Beauvoir.
Die 2017 zusammengestellte Compilation "Nach dem Gemetzel" enthält Aufnahmen aus den Jahren 1986 bis 1992.

Netzinfo: Nach dem Gemetzel (Compilation)

Besetzung

Kein Mitleid I

  • Jörg Schittkowski - git
  • Johannes Jansen - voc (Ost-Underground-Literat)
  • Elmar Fritzsch - dr
  • Stefan Peker - violine

Kein Mitleid II

Easter

  • Kathrin Schittkowski - voc
  • Ulrike Brockmann - keyb
  • Jörg Schittkowski - g
  • Andreas Nemet - g
  • Karsten Arendt-Schmidt - bg
  • Mario Rößler - dr

Musik

Kein Mitleid I

  • 1986/87: Tape auf: "Bandschaden" (Tape Compilation, Beilage zur originalgrafischen Zeitschrift "Schaden")

Kein Mitleid II

Easter

Literatur

  • Quelle: NMI/Messitsch 2/1992
  • zerrspiegel 2/2015 (radio show): "Ich bin überhaupt kein Entwurf" - Käpt'n Rummelsnuff (mit Part über Kein Mitleid)
  • Renitenz in Elbflorenz – Punk in Dresden 1980–89: Extra: Anarchy in Meißen, Gröditz, Elsterwerda u.a. / Herausgeber: Stadtmuseum Dresden; Konzeption, Redaktion, Layout: J. Löffler; Heft begleitend zur Ausstellung „too much future – Punk in der DDR“ vom 18.08. bis 14.10.2007 im Stadtmuseum Dresden