F6 Music Award: Unterschied zwischen den Versionen

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Seit 1997 durchgeführter größter ostdeutscher Rock & Pop Newcomer-Wettbewerb.
Seit 1997 durchgeführter größter ostdeutscher Rock & Pop Newcomer-Wettbewerb.


Grundidee des 1997 ins Leben gerufenen Wettbewerbes war die Förderung des speziell ostdeutschen Musik-Nachwuchses. Für den Namensgeber, die ehemalige DDR-Zigaretten-Marke '''"f6"''', wollte deren Nachwende-Inhaber, die amerikanische "Philip Morris Inc." als Hauptsponsor Werbeziele in den Neuen Bundesländern verwirklichen. Auf Seite der Musikindustrie verfolgte als Kooperationspartner die ''BMG'' (Bertelsmann Music Group) mit ihrem ebenfalls die ostdeutsche Identität ansprechenden Label ''Amiga'' eine ähnliche Strategie. Als Schirmherr des Wettbewerbes wurde die deutsche Rock-Promoter-Koryphäe [https://de.wikipedia.org/wiki/Fritz_Rau Fritz Rau] (1930 - 2013) gewonnen.<br>Die Zusammenstellung der Finalteilnehmer entstand im Laufe des jeweiligen Jahres durch Landeswettbewerbe in Thüringen (TH), Sachsen (SN), Sachsen-Anhalt (SA), Mecklenburg-Vorpommer (MV), Brandenburg (BB) und Berlin (B, Berlin & Brandenburg führten teilweise auch einen gemeinsamen Wettbewerb mit einem Sieger durch, teils wurden zwei Finalteilnehmer gekürt). Das Finalkonzert fand am Ende des jeweiligen Jahres in Berlin statt, der 1. Gewinner erhielt einen Plattenvertrag bei der BMG, der Zweite eine professionelle Demo-Produktion, der Dritte Studiozeit und ein professionelles Coaching für Stimme und Instrumente. Alle Teilnehmer aller Landeswettbewerbe konnten zudem an diversen Workshops teilnehmen.
Grundidee des 1997 ins Leben gerufenen Wettbewerbes war die Förderung des speziell ostdeutschen Musik-Nachwuchses. Für den Namensgeber, die ehemalige DDR-Zigaretten-Marke '''"f6"''', wollte deren Nachwende-Inhaber, die amerikanische "Philip Morris Inc." als Hauptsponsor Werbeziele in den Neuen Bundesländern verwirklichen. Auf Seiten der Musikindustrie verfolgte als Kooperationspartner die '''BMG''' (''Bertelsmann Music Group'') mit ihrem ebenfalls die ostdeutsche Identität ansprechenden Label ''Amiga'' eine ähnliche Strategie, ein weiterer Medienpartner war '''MTV Deutschland'''. Als Schirmherr des Wettbewerbes wurde die deutsche Rock-Promoter-Koryphäe [https://de.wikipedia.org/wiki/Fritz_Rau Fritz Rau] (1930 - 2013) gewonnen.<br>Die Zusammenstellung der Finalteilnehmer entstand im Laufe des jeweiligen Jahres durch Landeswettbewerbe in Thüringen (TH), Sachsen (SN), Sachsen-Anhalt (SA), Mecklenburg-Vorpommer (MV), Brandenburg (BB) und Berlin (B), Berlin & Brandenburg führten teilweise auch einen gemeinsamen Wettbewerb mit einem Sieger durch, teils wurden zwei Finalteilnehmer gekürt. Das Finalkonzert fand nach Feststellung aller Landessieger in Berlin statt, der 1. Gewinner erhielt einen Plattenvertrag bei der BMG, der Zweite eine professionelle Demo-Produktion, der Dritte Studiozeit und ein professionelles Coaching für Stimme und Instrumente. Alle Teilnehmer aller Landeswettbewerbe konnten zudem an diversen Workshops teilnehmen.


Netzinfo: [http://www.backstage7.de/projekte/f6musicaward2003/index2.htm f6 Music Award 2003]
Netzinfo: [https://www.berliner-zeitung.de/der-wettbewerb-um-den-f6-music-award-gibt-auch-rockbands-eine-chance-die-zweiten-koennen-die-ersten-sein-16037260 Review 2001] | [http://www.backstage7.de/projekte/f6musicaward2003/index2.htm f6 Music Award 2003]


== Teilnehmer (Auswahl) ==
== Teilnehmer (Auswahl) ==
''Die Jahresangabe bezieht sich immer auf das Finalkonzert. In den ersten Jahrgängen fand dieses am Ende desselben Jahres wie die Landes-Vorentscheide statt, später im Januar des Folgejahres.''
* 1997: [[Everlasting]] (SN, 1. Platz) | [[SCYCS]] (SA, 2. Platz) | [[Visions Of Domino]] (MV) | [[Jackethive]] (B) | [[The Tumbling Dice]] (TH)
* 1997: [[Everlasting]] (SN, 1. Platz) | [[SCYCS]] (SA, 2. Platz) | [[Visions Of Domino]] (MV) | [[Jackethive]] (B) | [[The Tumbling Dice]] (TH)
* 1998: kein Wettbewerb
* 1998: kein Wettbewerb
* 1999: [[Ultra Violet]] (B, 1. Platz) | [[Zombie Joe]] (SA, 2. Platz) | [[Puppe 3000]] (B, 3. Platz) | [[Red Ink]] (MV) | [[Barbie Q.]] (SN) | [[Boscoe Rich]] (TH)
* 1999: [[Ultra Violet]] (B, 1. Platz) | [[Zombie Joe]] (SA, 2. Platz) | [[Puppe 3000]] (B, 3. Platz) | [[Red Ink]] (MV) | [[Barbie Q.]] (SN) | [[Boscoe Rich]] (TH)
* 2000: [[SPN-X]] (BB, 1. Platz) | [[Nevis]] (MV, 2. Platz) | [[Last Generation]] (SN, 3. Platz) | [[Four'M'Age]] (BB) | [[K.N.A.R.F.]] (SA) | [[Sugarboost]] (TH)
* 2000: [[SPN-X]] (BB, 1. Platz) | [[Nevis]] (MV, 2. Platz) | [[Last Generation]] (SN, 3. Platz) | [[Four'M'Age]] (BB) | [[K.N.A.R.F.]] (SA) | [[Sugarboost]] (TH)
* 2001:
* 2001: kein Wettbewerb
* 2002: kein Wettbewerb
* 2002: [[Echolot]] (TH, 1. Platz) | [[Mother's Little Helpers]] (B, 2. Platz) | [[Green Street Green]] (SA, 3. Platz) | [[Parabol]] (BB) | [[Tricky Lobsters]] (MV) | [[Free Little Pigs]] (SN)
* 2003: [[Mohnblau]] (MV, 1. Platz) | [[Sensor]] (B, 2. Platz) | [[Jonathan Hard]] (TH, 3. Platz) | [[Six]] (BB) | [[Swallowed]] (SA) | [[D:Projekt]] (SN)
* 2003: [[Mohnblau]] (MV, 1. Platz) | [[Sensor]] (B, 2. Platz) | [[Jonathan Hard]] (TH, 3. Platz) | [[Six]] (BB) | [[Swallowed]] (SA) | [[D:Projekt]] (SN)
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Version vom 4. März 2018, 03:28 Uhr

Seit 1997 durchgeführter größter ostdeutscher Rock & Pop Newcomer-Wettbewerb.

Grundidee des 1997 ins Leben gerufenen Wettbewerbes war die Förderung des speziell ostdeutschen Musik-Nachwuchses. Für den Namensgeber, die ehemalige DDR-Zigaretten-Marke "f6", wollte deren Nachwende-Inhaber, die amerikanische "Philip Morris Inc." als Hauptsponsor Werbeziele in den Neuen Bundesländern verwirklichen. Auf Seiten der Musikindustrie verfolgte als Kooperationspartner die BMG (Bertelsmann Music Group) mit ihrem ebenfalls die ostdeutsche Identität ansprechenden Label Amiga eine ähnliche Strategie, ein weiterer Medienpartner war MTV Deutschland. Als Schirmherr des Wettbewerbes wurde die deutsche Rock-Promoter-Koryphäe Fritz Rau (1930 - 2013) gewonnen.
Die Zusammenstellung der Finalteilnehmer entstand im Laufe des jeweiligen Jahres durch Landeswettbewerbe in Thüringen (TH), Sachsen (SN), Sachsen-Anhalt (SA), Mecklenburg-Vorpommer (MV), Brandenburg (BB) und Berlin (B), Berlin & Brandenburg führten teilweise auch einen gemeinsamen Wettbewerb mit einem Sieger durch, teils wurden zwei Finalteilnehmer gekürt. Das Finalkonzert fand nach Feststellung aller Landessieger in Berlin statt, der 1. Gewinner erhielt einen Plattenvertrag bei der BMG, der Zweite eine professionelle Demo-Produktion, der Dritte Studiozeit und ein professionelles Coaching für Stimme und Instrumente. Alle Teilnehmer aller Landeswettbewerbe konnten zudem an diversen Workshops teilnehmen.

Netzinfo: Review 2001 | f6 Music Award 2003

Teilnehmer (Auswahl)

Die Jahresangabe bezieht sich immer auf das Finalkonzert. In den ersten Jahrgängen fand dieses am Ende desselben Jahres wie die Landes-Vorentscheide statt, später im Januar des Folgejahres.

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